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Fasching mit der 
Eine Art fastnachtliches Treiben gab es eigentlich zu jeder Zeit und bei allen Völkern, so auch in Franken. Ursprung waren meist Kultbräuche, die sich gerade in Mitteleuropa, aus der Vermischung von Römischen Brauchtum und Germanischen Kulthandlungen ergaben. Mit der Christianisierung trat zwangsläufig bei den Germanischen Kulthandlungen eine Zäsur ein. Manch alter mythischer Brauch wurde von nun an nur noch heimlich, oder mit neuen Einflüssen vermischt, weitergegeben. Die Vorläufer unserer Fastnachtsbräuche entstanden.
Immer wieder flackern dann in alten Chroniken Berichte von Fastnachtstreiben, gerade hier in Franken, auf. Die Haupttage der fränkischen Fastnacht waren: Der "schmutzige" oder "unsinnige" Donnerstag = Weiberfasnacht. Der "schmalzige Samstag", an beiden Tagen wurden Fasnachtsküchlein gebacken. Die "Herrenfasnacht" = der Fastnachtssonntag, den Herren vorbehalten. Der "geile, rasende" (Rosen)-Montag, den Namen kennt man seit dem 15. Jahrhundert. Die "Dienstagsfasnacht", damit sind die "Unsinnigen Tage" beendet.
Der Ausdruck "Karneval", abgeleitet vom lateinischen carne vale = Fleisch, leb´wohl, oder nach anderen Auffassungen von carus navalis = Prunkwagen der Römer in Schiffsform = Narrenschiff, ist in Franken um 1600 bekannt geworden, und setzte sich bei uns rasch durch.
Viele Beispiele könnten aus Franken genannt werden. Mit der Jahrhundertwende um 1800 erlischt dann das gesamte karnevalistische Frühstadium in Deutschland. Auch in Franken und Schweinfurt ist das so. Aus dieser Zeit ist ein alter Stich erhalten, der den damaligen Maskenzug vom "Liederkranz " zu Schweinfurt am 13. März 1840 in aller, damals möglichen, Pracht zeigt. Als Hauptattraktion, ja als Sensation für die damalige Zeit, wird ein leibhaftiger Elefant mitgeführt; das spätere Wappentier der ESKAGE.
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